INSIDE LOOKING OUT - ein weg ins unbewusste

 

    

Meine Kunst

 

Ich suche und finde als Künstler Holger Zientek-30 verborgene Farb- und Formenwelten. Ich betrachte meine Umwelt mit wachen Augen und Motive, die meine Aufmerksamkeit als Künstler erregen, lösen bereits erste Fantasiereisen in meine von mir gesuchten Farb- und Formenwelten aus.

 

Meine Ansatz ist es, dass es hinter der sachlich neutral gesehenen Farb- und Formenwelt der realen Motive meiner gemachten Kunstfotos in unserer uns umgebenden Welt, die unser Auge unreflektiert wahrnimmt und erst unser Gehirn verarbeitet, eine eigene Farb- und Formenwelt gibt. Mit Hilfe der eigenen Fantasie, Intuition und technischen Hilfsmitteln wird der Betrachter durch mich in eine neue fantastische Welt INSIDE LOOKING OUT geführt.

 

Beim Entstehungsprozess halte ich mit einem Fotoapparat die Motive digital fest, die mich in ihren Bann gezogen haben und hinter denen ich INSIDE-LOOKING-OUT-Welten und –Signale vermute und suche.

Hierbei sind es nicht immer die in der Realität hervorstechenden Motive, sondern eher unscheinbar banale manchmal geheimnisvolle, sich vor dem normalen Betrachter scheinbar versteckende Motive, die mich zum Fotografieren animieren und mich in ihren Bann ziehen und damit den Beginn eines INSIDE LOOKINKG OUT-Prozesses einleiten.

 

Meine Motive begegnen mir unverhofft und warten gespannt an den verschiedensten Stellen und Situationen in meinem Alltag auf mich. Bei Spaziergängen und Touren in die Natur in meiner augenblicklichen Lebenswelt, bei Reisen in Deutschland und Europa, bei Besuchen in Industriebetrieben ist die Kamera als Türöffner stets dabei, um mit ihrer Hilfe mir auffällige und mir sich aufdrängende, anbietende und faszinierende Motive für die spätere Transaktion digital festzuhalten.

 

Die Motive reichen von Fotos von Abfallprodukten von Industrieproduktionen

 

- Metallspänen in einem Abfallcontainer  einer Metallfabrik in Finnland,

 

- über eigenwillige Perspektiven von Treppenhäusern,

 

- mit Wasser überspülte Spiegel in Dänemark,

 

- über Landschaftsbilder oder Steinformationen am Strand von Bilbao,

 

- bis hin zu Naturbildern von Rinden von urwüchsigen Bäumen aus dem Harly oder dem Harz,

 

- Bildern der Uwe-Düne auf Sylt oder Strandbilder von St.Peter-Ording 

 

- bis hin zum abendlichen Flackern in einer Feuerschale vor dem eigenen Haus.

 

Wichtig beim Fotografieren meiner Motive und dem Festhalten der magischen Augenblicke ist ein   

gewisser Entspannungszustand. Dieser führt kurzzeitlich zu einer inneren aber intensiven  

Verbindung  mit dem realen Fotomotiv. Diese Kontaktaufnahme wiederum, wenn auch an dieser Stelle noch  unklar und unkonkret, schafft dann die Verbindung zwischen meinem Motiv und der Farb- und Formenwelt, die dahinter quasi auf mich lauert und die ich dann mit den mir eigenen Mitteln sichtbar zu machen versuche. Eine tatsächliche Vorstellung, wie mein späteres Kunstfotobild des festgehaltenen Motivs aussehen könnte und welche Verbindung zu einer neuen fantastischen Kunstfotowelt es gibt, ist in dem Zeitpunkt des Fotografierens in der Regel noch nicht verbalisierbar, unklar aber doch schon spürbar.

 

Am Computer versuche ich, inspiriert durch zum Motiv passende Musik, etwas zum Schwingen zu bringen, das es mir ermöglicht, wieder eine Verbindung zu meinem realen Bild und der Situation, in der es entstand, herzustellen. Wichtig dabei ist mir, dass die digitale Technik, die ich jetzt im nächsten Schritt anwende, mich weder beim Fotografieren selbst noch beim Bearbeiten am Computer zu einem abhängigen Teil dieser Technik macht, sondern mir nur die Basis bietet, für meine künstlerische Arbeit als Angebot, neue farbige Welten entdeckbar und erlebbar zu machen. Ich fühle mich dabei als Medium, um die reale Fotowelt mit der Kunstfotowelt INSIDE LOOKING OUT zu verbinden. 

 

Der Computer ermöglicht mir dann quasi transgredient von der realen Momentwelt meines Bewusstseins in die neue Farb- und Formenwelt von INSIDE LOOKING OUT meines oder eines immateriellen Un(ter)bewusstem zu gelangen, in sie/es künstlerisch einzutauchen und beide im

küntlerischen Prozess zu verschmelzen.

 

 

Der Zugang zu meiner Kunst

 

Habe ich anfangs einen Titel besser eine Titelrichtung im Kopf, entwickelt sich schließlich der endgültige  Name des Kunstfotobildes während der Entdeckungs- / Verbindungsreise in die neue Farb- und Formenwelt, die dem anfänglichen Namen entweder eine neue Richtung gibt oder eine völlig neue Interpretation zulässt bzw. erfordert.

 

Die Titel der Kunstfotobilder sollen ein kleiner Hinweis auf meine Intention und den vermeintlichen Ursprung/Entstehungsort des Ausgangsmotivs aber auch hinführend in die Bildwelt von INSIDE LOOKING OUT sein. So gibt der erste Teil der Bilder z.B. BILBAOPROJEKT den Hinweis auf den Entstehungsort oder die Ausgangsintention des den künstlerischen Prozess auslösenden Fotos. Der erste Teil FARBPROJEKT hingegen sagt z.B., dass hier durch Farbe entstandene,  emotionale Stimmungen das entscheidende Kriterium der Projektion des Ausgangsmotivs und nicht örtliche Zusammenhänge von Gewicht waren. Die Jahreszahl beziffert das Entstehungsjahr des Kunstfotobildes mit erstem Ausdruck (sozusagen die erste Geburt des Kunstfotobildes) am eigenen Computer wieder. Der zweite Teil des Titels soll dem Betrachter einen Hinweis auf das ursprüngliche Motiv des Bildes geben. Gleichzeitig soll es meine Einladung an die Fantasie des Betrachters zu einer Reise in INSIDE LOOKING OUT und eine Einstimmung auf die Schaffensmotivation des Künstlers Holger Zientek-30 sein.

Nicht zuletzt deshalb ist der auf den Kunstfotobildern aufgedruckte Untertitel als Einladung und schriftlicher Reiz an alle Begutachter bei der Betrachtung des jeweiligen Kunstfotobildes zu verstehen. Hierbei ist es aber völlig unerheblich, ob der Betrachter meiner Intention folgen möchte oder zu der abgebildeten fantastischen Farb- und Formenwelt seinen eigenen Zugangsweg finden möchte. Ich gehe davon aus, dass die Spannung des künstlerischen Eintauchens in meine Kunstfotowelt durch die Untertitel nicht zerstört wird.

 

Die großformatigen Kunstfotobilder werden von der Firma White Wall hinter 2-4 mm glänzendem Acrylglas mit entsprechender Aufhängevorrichtung in meinem Auftrag hergestellt. Über die jeweilige Größe des endgültigen Kunstfotobildes hinter Acrylglas entscheide ich selber intuitiv. Grundsätzlich werden maximal nur 2 Kunstfotobilder hinter Acrylglas von einem Motiv hergestellt und verkauft. 

 

Noch mehr Kunst

 

Neben den Kunstfotobildern male ich noch Acrylbilder und zeichne Grafiken, die sehr vom 

Surrealismus und hier insbesondere von der fantastischen/surrealen Welt Salvatore Dalís geprägt sind. Stets versuche ich in meinen gemalten und gezeichneten Bildern die von mir mit meinen Augen gesehene Wirklichkeit durch mein Herz und meine Hand in meine mir eigene Farb- und Formenwelt zu transformieren. Das Sehen und das dafür geschaffene Organ das Auge finden sich dabei in vielen Bildern als beherrschendes und wiederkehrendes Symbol des Suchenden und Findenden wieder.

Darüber hinaus schreibe ich noch Gedichte, die sich mit meiner Gefühlswelt beschäftigen und zu

einer Zwiesprache mit dem Leser führen sollen.

 

Meine Kunst im Fokus

 

Zuletzt nahm ich im Jahr 2016 und 2019 am Luxembourg Art Prize, der mit 25.000/50.000 € dotiert war, mit drei eingereichten Kunstfotobildern teil. Die Bewertung der Jury 2016 ist mir Motivation und Ansporn, weiter in meinem Kunststil INSIDE LOOKING OUT zu arbeiten und Liebhaber meiner Kunst und deren Einladung in neue Farb- und Formenwelten zu finden.

 

Die Bewertung der internationalen Jury des Luxembourg Art Prize lautete im Auszug so:

 

„Wir finden hier ein künstlerisches Universum vor, das wir mit Freude erforschen. Man spürt bei Ihnen einen starken kreativen Instinkt und einen eher empirischen Ansatz......... Ihre Wahrheit ist, dass Sie Dinge erkennen können. Ihre Arbeit ist sehr intelligent.............“

 

Ich hoffe, dass ich nach meinem Umzug nach Schleswig-Holstein im Jahr 2019 mit  weiteren Ausstellungen  mit Vernissage/Finesage mit meinen Kunstfotobildern,  Acrylbildern und Zeichnungen sowie illustrierten Gedichten in die Öffentlichkeit treten kann und in meiner neuen Heimat und darüber hinaus Interesse für meine Kunst wecken kann.

 

Bereits im Februar 2019 (16. - 24.02.2019) konnten Bilder in der Ausstellung "FEUER, FLAMME und MEER im Westcoastspeicher in Friedrichstadt angeschaut werden.

  

Ein weitere Gelegenheit sich meine Bilder und meine künstlerische Arbeit zu betrachten und sich von ihr einfangen zu lassen, hatten Sie am 17./18.08.2019 , 11 - 16 Uhr in der Eider-Treene-Schule Wesselburen  in der Ausstellung im Rahmen des Projekts KUNSTGRIFF 2019 

 

In der Planung ist weiter die Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins Husum und Umgebung vom 03.11.2019 - 06.01.2020 im Husumer Rathaus, an der ich mit 2 Kunstfotobildern teilnehmen werde, sowie 2020 Einzelausstellungen im Café Treffpunkt Oldenswort sowie im Kulturzentrum Waggonhalle e.V. in Marburg (26.07. - 07.09.2020, Vernissage am 26.07.2020, 17:00 Uhr).

                            

Holger Zientek-Dreißig, 

Oktober 2019

 

 

 

 

 

 
 

Holger Zientek-Dreißig 

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