INSIDE LOOKING OUT - ein weg ins unbewusste

 

    

Meine Kunst

 

Ich suche und finde als Künstler Holger Zientek-30 verborgene Farb- und Formenwelten. Ich betrachte meine Welt mit wachen Augen und Motive, die meine Aufmerksamkeit als Künstler erregen, lösen bereits erste Fantasiereisen in meine von mir gesuchten Farb- und Formenwelten aus.

 

Meine Ansatz ist es, dass hinter der sachlich neutral gesehenen Farb- und Formenwelt der realen Motive meiner gemachten Kunstfotos in meiner mich umgebenden Welt, die mein Auge unreflektiert wahrnimmt und erst mein Gehirn verarbeitet, eine eigene Farb- und Formenwelt exestiert. Mit Hilfe der eigenen Fantasie, Intuition und technischen Hilfsmitteln wird der Betrachter durch mich in meine neue fantastische Welt INSIDE LOOKING OUT geführt.


Leider schaffte ich es bisher mit meiner Kunst und meinem Ansatz noch nicht in ausreichendem Maße einen Zugang zu Galerien und ihrem Interesse an INSIDE LOOKING OUT zu wecken. Ohne sich mit mir als Künstler und meinem Kunstkonzept ernsthaft und ausgiebig auseinander zu setzen, tun Galeristen, für die ich hier einen zitieren möchte, meine Kunst als uninteressant und zu oft auf dem Kunstmarkt zu finden ab. Ein Galerist würdigte meine Arbeiten mit den Worten,  dass meine Kunst lediglich bearbeitete Fotos wären. Dies zeugt für mich von Arroganz, Ignoranz und mangelnder Wertschätzung von künstlerischen Prozessen im Allgemeinen. Ohne mich mit großen Künstler der Kunstgeschichte auf eine Stufe stellen zu wollen, müsste man dann Bilder von Dix, Picasso, van Gogh, Dali, Rembrand und anderen lediglich als mit Farbe beschichtete Leinwände bezeichnen. Welch abgrundtiefe Verleugnung der künstlerischen und kreativen Prozesse und ihrer Werte, die hinter Kunstprodukten egal welchen Künstlers stehen und die eigentliche KUNST ausmachen.


Dennoch möchte ich für Kunstinteressierte und Menschen, die Respekt und Werschätzung für Kunst und ihre Macher haben, einen Einblick in meine Welt der Kunst INSIDE LOOKING OUT geben.

 

Beim Entstehungsprozess halte ich mit meiner Kamera die Motive digital fest, die mich in ihren Bann gezogen haben und hinter denen ich INSIDE-LOOKING-OUT-Welten und –Signale vermute, suche und finde.

Hierbei sind es nicht immer die in der Realität hervorstechenden Motive, sondern eher unscheinbar banale manchmal geheimnisvolle, sich vor dem normalen Betrachter scheinbar versteckende Motive in meiner mich umgebenen Welt, die mich zum Fotografieren animieren und mich in ihren Bann ziehen und damit den Beginn eines INSIDE LOOKINKG OUT - Prozesses einleiten.

 

Meine Motive begegnen mir unverhofft und warten gespannt um mich herum an den verschiedensten Stellen und Situationen in meiner Lebenswelt. Bei Spaziergängen und Touren in die Natur in meiner neuen Wohnwelt in Schleswig-Holstein, bei Reisen in Deutschland und Europa, bei Besuchen in Industriebetrieben ist die Kamera als Türöffner stets dabei, um mit ihrer Hilfe mir ins Auge fallende und mir sich aufdrängende, anbietende und faszinierende Motive für die spätere Transaktion digital festzuhalten.

 

Die Motive reichen von Fotos von 


- Abfallprodukten von Industrie-       produktionen,

 

- Metallspänen in einem Abfallcontainer  einer Metallfabrik in Finnland,

 

- über eigenwillige Perspektiven       von Treppenhäusern,

 

- mit Wasser überspülte Spiegel   in Dänemark,

 

- über Landschaftsbilder   oder Steinformationen am   Strand von Bilbao,

 

- bis hin zu Naturbildern   von Rinden von urwüchsigen   Bäumen aus  dem Harly oder dem Harz,

 

- Bildern der Uwe-Düne auf Sylt   oder Strandbilder von St.Peter-Ording 

 

 bis hin 


- zum abendlichen Flackern   in einer   Feuerschale vor dem eigenen Haus.

 

Wichtig beim Fotografieren meiner Motive und dem Festhalten der magischen Augenblicke bildet das gleichzeitige Zusammentreffen und -wirken einer gewissen Entspannung, die  gleichzeitig auf eine künstlerisch motivierte Spannung trifft. Dies führt kurzzeitlich zu einer inneren aber intensiven  Verschmelzung  mit dem realen Fotomotiv. Diese Kontaktaufnahme wiederum, wenn auch an dieser Stelle noch  unklar und unkonkret, schafft dann die Verbindung zwischen meinem Motiv und der Farb- und Formenwelt, die dahinter quasi auf mich lauert und die ich dann mit den mir eigenen Mitteln sichtbar mache. Eine tatsächliche Vorstellung, wie mein späteres Kunstfotobild des festgehaltenen Motivs aussehen könnte und welche Verbindung zu einer neuen fantastischen Kunstfotowelt es gibt, ist in dem Zeitpunkt des Fotografierens in der Regel noch nicht verbalisierbar, unklar aber doch schon spürbar. 

 

Am Computer versuche ich, inspiriert und unterstützt durch zum Motiv passende Musik, etwas zum Schwingen zu bringen, das es mir ermöglicht, wieder eine Verbindung zu meinem realen Bild und der Situation, in der es entstand, herzustellen. Wichtig dabei ist mir, dass die digitale Technik, die ich jetzt im nächsten Schritt anwende, mich weder beim Fotografieren selbst noch beim Bearbeiten am Computer zu einem abhängigen Teil dieser Technik macht. Sie bietet mir stattdessen nur die Basis für meine künstlerische Arbeit als Angebot, neue farbige Welten entdeck- und erlebbar zu machen. Ich fühle mich dabei als Medium, um die reale Fotowelt mit der Kunstfotowelt INSIDE LOOKING OUT zu verbinden. 

 

Der Computer ermöglicht mir dann quasi transgredient von der realen Momentwelt meines Bewusstseins in die neue Farb- und Formenwelt von INSIDE LOOKING OUT meines oder eines immateriellen Un(ter)bewusstem zu gelangen, in sie/es künstlerisch einzutauchen und beide im

küntlerischen Prozess zu verschmelzen.

 

 

Der Zugang zu meiner Kunst

 

Habe ich anfangs einen Titel besser eine Titelrichtung im Kopf, entwickelt sich schließlich der endgültige  Name des Kunstfotobildes spontan während der Entdeckungs- / Verbindungsreise in die neue Farb- und Formenwelt, die dem anfänglichen Namen entweder eine neue Richtung gibt oder eine völlig neue Interpretation zulässt bzw. erfordert.

 

Die Titel der Kunstfotobilder sollen ein kleiner Hinweis auf meine Intention und den vermeintlichen Ursprung / Entstehungsort des Ausgangsmotivs aber auch hinführend in die Bildwelt von INSIDE LOOKING OUT sein. So gibt der erste Teil der Titel der Bilder z.B. BILBAOPROJEKT den Hinweis auf den Entstehungsort oder die Ausgangsintention des den künstlerischen Prozess auslösenden Fotos. Der erste Teil FARBPROJEKT hingegen sagt z.B., dass hier durch Farbe entstandene,  emotionale Stimmungen das entscheidende Kriterium der Projektion des Ausgangsmotivs und nicht örtliche Zusammenhänge von Gewicht waren. Die Jahreszahl beziffert das Entstehungsjahr des Kunstfotobildes mit erstem Ausdruck (sozusagen die erste Geburt des Kunstfotobildes) am eigenen Drucker im Firmat DinA3 wieder. Der zweite Teil des Titels soll dem Betrachter einen Hinweis auf das ursprüngliche Motiv des Bildes geben. Gleichzeitig soll es meine Einladung an die Fantasie des Betrachters zu einer Reise in INSIDE LOOKING OUT und eine Einstimmung auf die Schaffensmotivation des Künstlers Holger Zientek-30 sein.

Nicht zuletzt deshalb ist der auf den Kunstfotobildern aufgedruckte Untertitel als Einladung und schriftlicher Reiz/Hinweis an alle Begutachter bei der Betrachtung des jeweiligen Kunstfotobildes zu verstehen. Hierbei ist es aber völlig unerheblich, ob der Betrachter meiner Intention folgen oder zu der abgebildeten fantastischen Farb- und Formenwelt seinen eigenen Zugangsweg finden möchte. Ich gehe davon aus, dass die Spannung des künstlerischen Eintauchens in meine Kunstfotowelt durch die sichtbaren Bildertitel nicht beeinträchtig oder gar zerstört wird, sondern viel mehr eine Verbindung zu der Intention des Künstlers und seiner Welt wird.

 

Die großformatigen Kunstfotobilder werden von der Firma White Wall hinter 2  mm glänzendem Acrylglas mit entsprechender Aufhängevorrichtung in meinem Auftrag hergestellt. Über die jeweilige Größe des endgültigen Kunstfotobildes hinter Acrylglas entscheide ich selber intuitiv. Grundsätzlich werden meine Kunstfotobilder maximal in einer Auflage von 2 Kunstfotobilder hinter Acrylglas von einem Motiv hergestellt und zum Verkauf angeboten. 

 

Noch mehr Kunst

 

Neben den Kunstfotobildern habe ich noch Acrylbilder gemalt und  Grafiken gezeicnet, die sehr vom Surrealismus und hier insbesondere von der fantastischen/surrealen Welt Salvatore Dalís geprägt sind. Stets versuche ich in meinen gemalten und gezeichneten Bildern die von mir mit meinen Augen gesehene Wirklichkeit durch mein Herz und meine Hand in meine mir eigene Farb- und Formenwelt zu transformieren. Das Sehen und das dafür geschaffene Organ das Auge finden sich dabei in vielen Bildern als beherrschendes und wiederkehrendes Symbol des Suchenden und Findenden wieder.

Darüber hinaus schreibe ich gelegentlich noch Gedichte, die sich mit meiner Gefühlswelt beschäftigen, sie in Worten darstellen und untetstützt durch INSIDE LOOKING OUT - Motive zu einer Zwiesprache mit dem Leser führen sollen.

 

Meine Kunst im Fokus

 

Zuletzt nahm ich im Jahr 2016, 2019 und 2020 am Luxembourg Art Prize, der mit 25.000/50.000 € dotiert war, mit mehreren eingereichten Kunstfotobildern teil. Die Bewertung der Jury 2016 ist mir Motivation und Ansporn, weiter in meinem Kunststil INSIDE LOOKING OUT zu arbeiten und Liebhaber meiner Kunst und deren Einladung in neue Farb- und Formenwelten zu finden.

 

Die Bewertung der internationalen Jury des Luxembourg Art Prize lautete im Auszug so:

 

„Wir finden hier ein künstlerisches Universum vor, das wir mit Freude erforschen. Man spürt bei Ihnen einen starken kreativen Instinkt und einen eher empirischen Ansatz......... Ihre Wahrheit ist, dass Sie Dinge erkennen können. Ihre Arbeit ist sehr intelligent.............“

 

Ich hoffe nun, dass ich nach meinem Umzug nach Schleswig-Holstein im Jahr 2019 mit  weiteren Ausstellungen  mit Vernissage/Finesage mit meinen Kunstfotobildern,  Acrylbildern und Zeichnungen sowie illustrierten Gedichten in die Öffentlichkeit treten kann und in meiner neuen Heimat und darüber hinaus Interesse für meine Kunst wecken kann.

 

Bereits im Februar 2019 (16. - 24.02.2019) konnten Bilder in der Ausstellung "FEUER, FLAMME und MEER im Westcoastspeicher in Friedrichstadt angeschaut werden.

  

Ein weitere Gelegenheit sich meine Bilder und meine künstlerische Arbeit zu betrachten und sich von ihr einfangen zu lassen, hatten Sie am 17./18.08.2019 , 11 - 16 Uhr in der Eider-Treene-Schule Wesselburen  in der Ausstellung im Rahmen des Projekts KUNSTGRIFF 2019 

 

In der Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins Husum und Umgebung vom 03.11.2019 - 03.01.2020 im Husumer Rathaus ( Vernissage: So., 03.11.2019, 11:30 Uhr ), nahm ich mit 2 Kunstfotobildern teil. 2020  war eine Einzelausstellungen im Kulturzentrum Waggonhalle e.V. in Marburg (26.07. - 07.09.2020, Vernissage am 26.07.2020, 17:00 Uhr) geplant, die aber wegen der Corona-Krise angesagt bzw. verschoben werden musste. 

Voraussichtlich findet  im Café Treffpunkt in Oldenswort (13.09. - 23.10.2020, Vernissage am 13.09.2020, 15:00 Uhr) die nächste Einzelausstellung statt.


Weitere Änderungen des Ausstellungsplanes für 2020 könnten durch die Corona-Krise eintreten, werden aber an dieser Stelle rechtzeitig bekannt gegeben.


Bleiben Sie gesund und denken Sie daran:


MEINE BILDER SUCHEN RÄUME!


Danke für ihr Interesse 

                            

Holger Zientek-Dreißig, 

Mai 2020

 

 

 

 

 

 
 

Holger Zientek-Dreißig 

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